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| Eingestellt von: | Angela Harter |
| Eingestellt am: | 27.10.2011 |
Noch vor einigen Wochen organisierte Berenike Schröder die Career-Service-Workshops für das Wintersemester. Nun ist sie selbst erfolgreiche Absolventin des GCSC-Jahrgangs 2008. Im vergangenen Dezember schloss sie ihre Promotion mit dem Titel "Monumentale Erinnerung – ästhetische Erneuerung. Beethoven-Rezeption und die Ästhetik der Intermedialität in den Schriften der Neudeutschen Schule" mit der Bestnote ab. Im August 2011 kam dann die freudige Nachricht von der JLU: Im Anschluss an ihre Promotion kann sie sich nun dank des Just'us Stipendiums der JLU ihrem Postdoc-Projekt zu den Transferprozessen zwischen deutschsprachiger Gegenwartsliteratur und Medizin widmen. Momentan entwickelt sie in Stuttgart am Institut für Geschichte der Medizin der Robert-Bosch-Stiftung ihr Forschungskonzept weiter und hofft auf produktiven Austausch mit den WissenschaftlerInnen vor Ort. Als Alumna bleibt sie dem GCSC verbunden – wahrscheinlich nicht zuletzt durch die geplante offizielle Assoziierung als Postdoc. Ihre Nachfolge am GCSC hat Kristina Rauschan angetreten. Die 28-Jähirge hat Medienwissenschaft/Medientechnik/Informatik an der Universität Braunschweig studiert. Dort lehrte sie in den letzten zwei Jahren am Institut für Sozialwissenschaften als wissenschaftliche Mitarbeiterin Kommunikationswissenschaft, Journalistik, PR und Webseitengestaltung. Auch in ihrer Dissertation widmet sie sich den Medien, genauer gesagt dem Storytelling im Nachrichtenjournalismus. Im September 2011 hat Hans Christian Fromm die IT-Stelle von Björn Ganslandt übernommen, der sich der Abschlussphase seiner Dissertation in Wien widmet. Fromm schloss seinen Bachelor in Germanistik, IT und Chinesisch sowie seinen Master in "Deutschsprachige Literatur mit dem Schwerpunkt Neuere Literatur" an der Freien Universität Berlin ab. Den Juli verbrachte der 25-Jährige zum Zwecke seiner Masterarbeit über die Erinnerungsliteratur jüdischer Flüchtlinge noch in Shanghai, bevor er direkt von China zum Vorstellungsgespräch nach Gießen reiste. Sein Promotionsprojekt trägt den Titel "Faktuale Autobiographien als Gedächtnistexte. Eine interdisziplinäre Untersuchung zur narrativen These für die Kommunikationsebene am Beispiel der neueren deutschen Literatur." Da es sich fachlich zwischen Narratologie, Gedächtnistheorie, Kognitions- und Neurowissenschaften bewegen wird, passt es hervorragend ins interdisziplinäre Forschungsprofil des GCSC. ![]() Als neuer Postdoc ergänzt Robert Ryder das GCSC-Team. Er kommt ursprünglich aus Kanada, hat aber im Zeitraum von 2001 bis 2009 an der Northwestern University in Chicago studiert und eine Doktorarbeit mit dem Titel “Hearing Otherwise: Towards a Genealogy of the Acoustical Unconscious from Walter Benjamin to Alexander Kluge” verfasst. Letztes Jahr hatte der Literaturwissenschaftler einen Lehrauftrag als Gastprofessor an der Uni Chicago, und seit Oktober dieses Jahres ist er als Postdoc-Stipendiat in Gießen. Am GCSC hat er sich beworben, so Ryder, weil die Interdisziplinarität und Transkulturalität, die hier stark betont werden, sehr gut zu seinem künftigen Projekt passe. Dieses Projekt trägt den Titel: "From Permanent Guest to Absent Host: Hospitality in the Age of its Electromagnetic Broadcastability." Auch studentische Hilfskräfte spielen eine tragende Rolle im Graduiertenzentrum. Sie sind omnipräsent. Ihr tatkräftiger Einsatz zeigt sich sowohl beim Kopieren, Bestuhlen des Multifunktionsraums oder Kaffee kochen für Besprechungen als auch beim eigenständigen Verfassen von Texten und Bearbeiten von Veröffentlichungen, im Austausch mit Verlagen und der Presse, beim Gestalten von Plakaten, Videos und Präsentationen für Veranstaltungen des GCSC, bei der technischen Pflege der PC’s und der Homepage, in der Abwicklung des Bewerbungsverfahrens und nicht zuletzt bei der Unterstützung des Forschungsalltags. Und dabei ist es gar nicht so einfach, zur 'Hiwine' oder zum 'Hiwi' auserkoren zu werden. Erst nachdem man eine schriftliche Bewerbung, ein Bewerbungsgespräch mit MitarbeiterInnen und zuletzt eine Arbeitsprobe erfolgreich durchlaufen hat, wird man ins 15-köpfige Hiwi-Team aufgenommen. Zuletzt haben dies Falk Rößler, Beatrice Kügler und Inken Haas vollbracht. Falk Rößler übernahm zum Wintersemester die Stelle von Hannah Borisch, die ihre Promotion am Weimarer Graduiertenkolleg antritt. Er unterstützt nun Dr. Beatrice Michaelis bei der Organisation von Veranstaltungen im Bereich Forschungskoordination. Inken Haas löst Stefanie Lange im Bereich Career Service ab, wobei die Mitorganisation von Workshops und der jährliche Karrierekongress ein Teil ihrer Aufgaben sind. Diana Materi hat ihre Arbeit an Beatrice Kügler abgegeben, die sich fortan um das GGK und seine Sektionen kümmert sowie Initiativen für die Vereinbarkeit von Kind und Promotion mitentwickelt. Benjamin Linhart übernimmt noch bis Ende des Jahres die Aufgaben von Birgit Breidenbach, die ihr Auslandssemester in England absolviert. Anna-Lisa Hecht wird nach ihrem Aufenthalt in Helsinki das Teaching Centre weiter betreuen, bis dahin übernimmt Ann-Kathrin Rose ihre Aufgaben. Text: Newsletter Redaktion |
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