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| Eingestellt von: | Angela Harter |
| Eingestellt am: | 20.10.2011 |
Das Gießener Graduiertenzentrum Kulturwissenschaften (GGK) feierte am 17. 10. 2011 in der Aula der Justus-Liebig-Universität (JLU) sein zehnjähriges Jubiläum. JLU-Präsident Joybrato Mukherjee und Ingmar Jung, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, würdigten die Bedeutung des Zentrums als Vorreiter in der Reform der Doktorandenausbildung in Deutschland. Die Festrede hielt Astrid Erll, GGK-Alumna und heutige Professorin für Anglistik an der Goethe-Universität Frankfurt. Im Rahmen des Festakts wurden die rund 40 neuen Mitglieder des Zentrums begrüßt und erfolgreiche Alumni verabschiedet. Darüber hinaus wurden erstmals sechs Dr.-Herbert-Stolzenberg-Awards an GCSC-Mitglieder verliehen. „Ich wünsche mir von Ihnen, dass Sie sich Ihrer Kompetenzen bewusst sind!", so lautete der Appell von Astrid Erll, Professorin für Anglistik an der Goethe-Universität Frankfurt und GGK-Alumna, an die DoktorandInnen, die sich am 17. 10. 2011 in der Aula der JLU zum feierlichen Semesterauftakt des Graduiertenzentrums Kulturwissenschaften eingefunden hatten. Aus eigener Erfahrung versicherte Erll den Promovierenden in ihrer Festrede, sie seien „in einem Kontext angekommen, der das Beste aus ihnen herausholt“ und an dem „die Kosmopoliten unter den Geisteswissenschaftlern“ gemeinsam forschen. Viele Hände wurden an dem Abend geschüttelt, zunächst die der sechs Dr.-Herbert-Stolzenberg-PreisträgerInnen. Die mit je 2000 Euro dotierten Preise wurden erstmals von der Dr.Herbert-Stolzenberg-Stiftung und der JLU, vertreten durch Jörg-Olaf Otto und Professor Mukherjee, an sechs GCSC-Mitglieder übergeben. Nicht nur akademische Leistung, sondern auch persönlichen Einsatz würdigte Professor Ansgar Nünning in seiner Präsentation zum „GGK in 10 ½ Minuten“. Indem er die wichtigsten Stationen der letzten Jahre in Worten und Bildern Revue passieren ließ, dankte er all jenen, die zum anhaltenden Erfolg und zur kontinuierlichen Weiterentwicklung des GGK beigetragen haben. Ein neues Kapitel GCSC-Geschichte schrieben sicherlich Kai Sicks, Christoph Schanze und Thomas Edeling mit ihrem Konzert als Klaviertrio „Die drei Dilettanten“. Für ihre musikalische Handakrobatik ernteten die drei Pianisten dann auch fulminanten Beifall. Erll kann sich sowohl an den Beginn als auch an das Ende ihres Doktorandinnendaseins noch gut erinnern. Da waren zunächst „der Zufall, die guten Zugverbindungen und günstigen Mieten“, die sie nach Gießen brachten. Schon bald überzeugte sie jedoch auch die Erfahrung einer strukturierten Promotion, die die traditionelle Einzelkämpferpromotion „radikal vom Kopf auf die Füße“ stellte. Daraus resultiert ihre heutige Zuversicht, mit der sie die GGK-DoktorandInnen ermutigt, „einen Blick in die Zukunft der deutschen Kulturwissenschaften zu werfen: Auf Sie wartet jemand!“ |
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