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| Eingestellt von: | Hans Christian Fromm |
| Eingestellt am: | 14.11.2011 |
„Kulturtechniken und ihre Medialisierung“ im Herder-Institut Marburg, 29.-30. November 2011 Erinnerungsräume transmedial: Ostmitteleuropa im Kontext Veranstalter:
Konzeption der Tagung: Antje Coburger, Markus Roth und Michael Zok In drei Sektionen der Tagung „Erinnerungsräume transmedial: Ostmitteleuropa im Kontext“ spiegeln sich drei Leitaspekte des LOEWE-Schwerpunkts „Kulturtechniken und ihre Medialisierung“ wieder. Sektion 1 stellt die Frage nach der Intention hinter der Anlage eines Archivs/einer Sammlung. Sind gesammelte und archivierte Objekte ein Erinnerungsraum per se und wirken Dokumente an sich gegen das Vergessen? Legen die Bearbeiter einen Erinnerungsraum an oder wird die Sammlung erst durch die Forschung der Benutzer zum Erinnerungsraum für eine bestimmte historische Fragestellung? Sektion 2 beschäftigt sich mit dem Potential audiovisueller Medien und Denkmäler für die (Ab-)Bildung eines Erinnerungsraumes. Viele historische Sachverhalte sind präsenter, wenn sie im Medium Film/Fernsehen prominent gezeigt werden. Neben Dokumentationen sind immer wieder auch Filme mit historischen Themen besonders erfolgreich. Daneben lieferte eine politisch motivierte Zensur eine nur beschränkte Sicht auf historischen Themen wie beispielsweise den Holocaust. Sektion 3 führt Projekte auf, die sich dem Internet als Erinnerungsraum widmen und dabei verschiedene Seiten der kommunikativen und korporativen Nutzung dieses Medium vorstellen. Das Internet-Portal zur Chronik der Gettos Lodz bietet einen neuartigen Erinnerungsraum an die Menschen und über das Leben im Getto der Jahre 1940-44. Aber auch Formen virtuellen kommunikativen Handels werden in dieser Sektion vorgestellt. Eine Präsentation des multimedialen Web-Angebotes der Getto-Chronik wird die Tagung beschließen. |
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