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News-Board-Eintrag:
Workshop "InterInter - zwischen Medien, zwischen Disziplinen" des GK Transnationale Medienereignisse

News-Kategorie:
Eingestellt von: Hans Christian Fromm
Eingestellt am: 08.11.2011

Am 11. November 2011 veranstaltet das Graduiertenkolleg einen Workshop zum Thema "InterInter - zwischen Medien, zwischen Disziplinen".

InterInter - zwischen Medien, zwischen Disziplinen

11.11.2011 | Philosophicum I | Raum B29 | Universität Gießen

Der Begriff der Intermedialität blickt auf eine erstaunliche Karriere in den Kultur- und Medienwissenschaften zurück. Dabei standen das Konstatieren der intermedialen Verfasstheit eines Objektes sowie das Entwickeln einer Systematik und Kategorienordnung lange Zeit im Mittelpunkt. Häufig vernachlässigt wurde bei diesem Definitions- und Bestimmungsaufwand die kleinteilige analytische Arbeit an konkreten Beispielen. Der Workshop nähert sich dem Intermedialitätskonzept zunächst nicht mit der gewohnten, ontologisch orientierten Fragestellung. Vielmehr sollen die neuen Formenfelder Web Videos sowie Multimediale Foto-Essays, Neue Musik und Dramentexte an konkreten Beispielen in Hinblick auf mögliche Funktionen intermedialer Bezüge untersucht und diskutiert werden. Die Kombination ästhetischer Formen aus unterschiedlichen medialen Kontexten und Epochen hat dabei, so die Ausgangshypothese, einen wesentlichen Effekt auf inhaltliche Denotationen und Konnotationen. An diesen Effekt wiederum können unterschiedlich gelagerte Fragen angeschlossen werden: Wie können die durch intermediale Bezüge entstandenen Formenfelder angemessen beschrieben werden? Kann die Kopplung zwischen Formenfeld und dem Möglichkeitsraum der Aussagen auf struktureller Ebene, also im Sinne von Strategien, bestimmt werden? Welche Kriterien für eine medien-/musik-/literatur- /bildkritische Einschätzung lassen sich daraus ableiten?

Von der intermedialen Beschaffenheit der zu diskutierenden Beispiele ausgehend fragen wir nach dem Wie, eventuell auch nach dem Warum der gewählten Formen. Am Ende der Einzelbesprechungen soll der Versuch stehen, eine disziplinenübergreifende Frage an das Intermediale zu formulieren: statt der vorgängig Kategorien bildenden Vogelperspektive die Analyse der konkreten Beispiele den Blick auf explizite und implizite intermediale Strukturen freilegen.

Mehr Informationen finden Sie auf der Website des Workshops.