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Tagungsbericht: Sex and Soccer – Geschlechterkonstruktionen rund um den Fußball

News-Kategorie:
Eingestellt von: Hans Christian Fromm
Eingestellt am: 26.07.2011

Sex and Soccer – Geschlechterkonstruktionen rund um den Fußball

Workshop und Podiumsdiskussion am 29.06.2011 an der Justus-Liebig-Universität Gießen, veranstaltet vom International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) und der Arbeitsstelle Gender Studies

„Kinder, Küche, Kirche“ vs. „Kämpfen, Kicken, Köpfen“

In den eröffnenden Worten von Prof. Dr. Ansgar Nünning, dem nach eigener Aussage eine Verletzung in Jugendzeiten die vielversprechende Zukunft auf dem Rasen verdarb, brachte der Direktor des Gießener Graduiertenzentrums die derzeitige mediale Omnipräsenz des Themas zum Ausdruck, die weit über den Sportteil der Tageszeitungen hinausgeht.
Unter den zahlreichen Facetten, die das Thema (Frauen)Fußball für eine interdisziplinäre wissenschaftliche Auseinandersetzung bietet, hob er drei Aspekte hervor, die im Rahmen des Workshops wieder aufgegriffen werden sollten: Zum einen die mediale Konstruktion von Fußballereignissen, wie sie momentan an der Fußballweltmeisterschaft der Frauen zu beobachten ist. Darüber hinaus die Rolle des Fußballs als Projektionsfläche gesellschaftlicher Diskurse und schließlich – als leitende Kategorie für die nachfolgenden Vorträge – die Mechanismen und Auswirkungen der Konstruktion von Geschlechterdifferenz bzw. Geschlechteridentität über den Fußball.

Carola Westermeier (Gießen) warf in ihrem Beitrag Von „Sport-Suffragetten“ und „Fußball mit Herz“ – Presse und Selbstdarstellung des bundesdeutschen Frauen-Fußballs 1970-1999 einen Blick auf die Berichterstattung in der überregionalen Presse und einschlägigen Fußballmagazinen anlässlich von vier Großereignissen: Die Legalisierung des Frauenfußballs innerhalb des DFB 1970, das erste öffentliche Länderspiel 1981, der Titelgewinn bei der EM 1989 sowie 1997.
Sie konstatierte für die 1970er Jahre eine zum Großteil von Sensationslust und Spott geprägte Berichterstattung, die sich darauf fokussierte, dass Frauen in eine Männerdomäne eingebrochen seien. Die sportliche Leistung und technisches Können hätten dabei kaum zur Debatte gestanden. Die Kritik kam auch nicht ausschließlich von Seiten der Männer: Westermeier zitierte den wütenden Leserbrief einer Leserin der Hamburger Morgenpost, die ihre Empörung über den Verstoß gegen die gesellschaftlichen Rollenbilder pointiert zum Ausdruck brachte: „Statt Kinder, Küche, Kirche – jetzt Kämpfen, Kicken, Köpfen“. Auch in den 1980er Jahren habe die Betrachtung Fußball spielender Frauen aus der Perspektive einer Emanzipation von traditionellen Geschlechterrollen dominiert, darüber hinaus richtete sich der Blick allerdings vermehrt auf das fußballerische Können. Salonfähig sei der Frauenfußball in Deutschland schließlich mit dem Titelgewinn bei der EM 1989 geworden. Im Zuge einer breiteren Anerkennung zog der Frauenfußball, so Westermeier, allerdings kein größeres mediales Interesse mehr auf sich, ehe der Sieg der Fußballerinnen bei der EM 1997 eine (kurzfristige) Welle der Begeisterung auslöste. In der medialen Berichterstattung wurden auffallend ähnliche Inszenierungsmuster verwendet wie beim Titelgewinn der Männer 1996.
Im Vergleich zur Veränderung der öffentlichen Darstellung des Frauenfußballs seit den 1970er Jahren war die Selbstdarstellung der Spielerinnen auffallend wenig Veränderungen unterworfen. Die Referentin führte als Beispiele Aussagen von Anne Trabant-Haarbach und Silvia Neid an, die sich jeweils vom kampfbetonten, harten Männerfußball abgrenzten und stattdessen einen „schönen, sauberen“ Frauenfußball propagierten. Letztlich perpetuiere auch die aktuelle WM-Vermarktungsstrategie des DFB diese (Selbst)Inszenierung der Spielerinnen als Sympathieträgerinnen, die „Fußball mit Herz“ zeigten. Verbunden mit der Vorstellung, im Frauenfußball gehe es noch um das Spiel an sich und die Freude am Sport, lässt sich die Großveranstaltung als Familienerlebnis erfolgreich verkaufen.

Der Versuch, Frauenfußball von den Assoziationen des Kampfes und der Brutalität zu befreien und ihn als Familienerlebnis zu vermarkten, stößt jedoch auch an Grenzen. Florian Schnürer (Gießen) machte einleitend zu seinem Vortrag Gentlemen gegen Thekenmannschaften. Konstruktionen von Männlichkeit im viktorianischen „Mutterland des Fußballs“ darauf aufmerksam, dass jegliches Sprechen über Fußball durch militärische Termini geprägt sei.
In seinen weiteren Ausführungen widmete er sich der Rolle des Fußballs bei der Erziehung der künftigen Offiziere und der höheren Verwaltungsbeamten des britischen Empire in Public Schools ab Mitte des 19. Jahrhunderts und später auch als Freizeitbeschäftigung der Arbeiterschicht.
Wie Schnürer ausführte, wurde der damals noch der höheren Gesellschaftsschicht vorbehaltene Fußball mit Männlichkeitsidealen in Verbindung gebracht, die für diese Laufbahnen als unabdingbar galten: (Selbst)Disziplin, Gehorsam und Charakterfestigkeit – kurz – das Verhalten eines Gentleman. Darüber hinaus sollte die körperliche Verausgabung beim Sport sexuelle Energien absorbieren.Ab den 1860er Jahren verlor der Fußball zunehmend seinen exklusiven Status und fand in der Arbeiterschicht Verbreitung. Diente der Fußball in der Erziehung der Oberschicht auch dazu, das würdevolle und ehrenhafte Ertragen von Niederlagen zu lehren, stand er unter den Arbeitern für Härte, List und Durchhaltevermögen. Innerhalb von zwanzig Jahren verbreitete sich der Sport unter der Arbeiterschaft und es entstanden zahlreiche, von Schnürer so bezeichnete, „Thekenmannschaften“, die von Wirten bzw. Brauereien gesponsert wurden und Fußball zum Massensport machten. Die Angehörigen der Oberschicht wandten sich daraufhin anderen Sportarten zu, wie etwa Rugby oder Cricket.
Die Anziehungskraft des Fußballs und seine Assoziation mit Männlichkeit wurde auch während des Ersten Weltkriegs zum Anwerben von Freiwilligen genutzt. Außerdem war der Sport dafür geeignet, die sozialen Unterschiede in der britischen Armee zu nivellieren – mitunter sogar die Feindeslinien für kurze Zeit von den Schützengräben auf das Spielfeld zu verlagern. Im Gegensatz zur Frühphase des Fußballs seien die heutigen Bilder von Fußballern zwar diffuser, resümierte Schnürer mit Verweis auf so unterschiedliche Persönlichkeiten wie David Beckham, Wayne Rooney oder Ronaldhino. Dennoch dominiere in der Gesellschaft nach wie vor die Vorstellung von „harten Jungs“, in der Depression, burn out oder Homosexualität keinen Platz fänden.

Noch vor der engen Verknüpfung des Fußballs mit am Militärkodex ausgerichteten Männlichkeitsidealen untermauerten vor allem medizinische Studien die Unvereinbarkeit des kämpferischen, körperbetonten Sports mit der Konstitution des „schwachen Geschlechts“. Gertrud Pfister (Kopenhagen) ging in ihrem Beitrag unter dem Titel Megären, Karikaturen oder Stars? Frauenfußball-Geschichte(n) zunächst auf die Ausbildung der Geschlechterdifferenz seit dem 18. Jahrhundert ein, als körperliche Merkmale zur Ableitung von Wesensunterschieden und sozialen Positionen herangezogen wurden. So diente Sport im Allgemeinen der Wehrhaftigkeit der Männer, Sport für Frauen sollte der Gesundheit und Schönheit zuträglich sein. Da Frauen Kampfgeist ohnehin wesensfremd sei, sollte Frauensport „mäßig und weiblich“ sein, so Pfister. Medizinische Studien verwiesen immer wieder – mitunter bis in die 1970er Jahre – auf die Gefahren, die von sportlicher Überanstrengung für die Frau ausgehen können – vor allem im Hinblick auf die Gebärfähigkeit.
Erst in den 1920ern, als Sport Pfister zufolge zur „Weltreligion“ wurde, traten Frauen als „Sportgirls“ ins Licht der Öffentlichkeit. In Frankreich, den Niederlanden, Österreich und England konnten Frauen bereits offiziell Fußball spielen – in Deutschland dauerte es noch bis Anfang der 1930er Jahre.
Mit der Phase des Nationalsozialismus trat jedoch wieder eine verstärkte Reaktivierung der Geschlechterdifferenz ein, wonach die Frauen das „andere, schwache Geschlecht“ verkörperten; Fußball passte nicht zur Würde der Frau, die gänzlich in der Mutterrolle aufgehen sollte.
Abschließend verwies Pfister darauf, dass Frauen im Spitzensport mittlerweile anerkannt seien, es im Fußball jedoch nach wie vor mit männlich dominierten Gremien zu tun hätten. Auch halte sich die Unterstützung jenseits von Großereignissen wie der Fußball-WM der Frauen zumeist ebenfalls in engen Grenzen.
Mit ihren Fragen nach der Spürbarkeit des medienwirksam dargestellten Engagements des DFB für den Frauenfußball auf regionaler Eben und den Botschaften, die von der heutigen Generation von Fußballspielerinnen über die Medien vermittelt werden, warf Pfister einige Diskussionspunkte auf, die in der späteren Podiumsdiskussion wieder zur Sprache kommen sollten.

Zunächst bot Nina Degele (Freiburg) in ihrem Vortrag „Mit einem Analritter dusch' ich nicht" – Homophobie, Sexismus und Rassismus im Fußball jedoch noch einige aufschlussreiche Einblicke in die Ergebnisse ihres Forschungsprojekts zu Homophobie, Sexismus und Rassismus im Fußball. Anhand empirischer Daten aus der Beobachtung von Gruppendiskussionen zu Bildcollagen zeigte Degele, wie Frauen und Homosexuelle als „die anderen“ im Fußball wahrgenommen werden. So müssten sich auch heute noch Frauen oftmals dafür rechtfertigen, dass sie Fußball spielen.
An der Charakterisierung des Frauenfußballs durch die Diskutanten als „technischer, weicher, emotions- und körperloser“, offenbarte sich die stets implizit bleibende Wahrnehmung des Männerfußballs als Bewertungsmaßstab. Degele konnte darüber hinaus davon berichten, dass auch Fußballspielerinnen den Männerfußball als Vergleichsebene zur Einschätzung des Frauenfußballs heranzögen, worin die Referentin einen Hinweis auf die Internalisierung von Heterostereotypen sieht.
Die Studie bestätigte darüber hinaus das in den vorherigen Vorträgen bereits thematisierte Klischee, Fußballerinnen würden aufgrund ihrer Muskeln zu männlich wirken, verlören ihre Weiblichkeit. Dagegen greife bei homosexuellen Männern das Gegenteil: sie erfüllten als ‚zu weibliche‘ Männer nicht die Klischees, weshalb sie im „heteronormativ geschlossenen Gehege“ des Fußballs nach wie vor tabuisiert würden. So reagierten die von Degele zitierten Diskussionsteilnehmer auf Bilder der Collage, in denen Tabuthemen angedeutet werden, z.B. die Umarmung zweier auf dem Rasen liegender Fußballspieler, mit Umschreibung oder Negation des Offensichtlichen, dem Überspielen durch Witze und Lachen bis hin zur Bezeichnung des Dargestellten als Dramatisierung bzw. Inszenierung. Der Referentin zufolge sei bei den Äußerungen zu Tabuthemen wie Rassismus oder Homosexualität jedoch auch die Tendenz zu beobachten gewesen, sich möglichst politisch korrekt auszudrücken, was sie auf den Einfluss einer differenzierteren und sachlicheren Berichterstattung in den Medien zurückführte. Letztlich stelle der Fußball jedoch nach wie vor ein „outingfeindliches Reservat“ dar. Das vorgestellte empirische Material entfachte eine angeregte Diskussion über die Unterschiede im gesellschaftlichen Umgang mit Homosexualität im Männer- und Frauenfußball und leitete mit dem Rekurs auf Rollenerwartungen und die mediale Inszenierung der Spielerinnen der Fußballnationalmannschaft nahezu bruchlos zur Podiumsdiskussion über.

Die Podiumsdiskussion stand unter dem Motto „Sommermärchen reloaded – Ist die Zukunft des Fußballs weiblich?“ und sollte zum Abschluss des Thementages aktive und ehemalige Akteurinnen im Frauenfußball zu Wort kommen lassen.

Diese bestritten als Diskussionsteilnehmerinnen Birte Bergener (Spielerin und Leiterin des Integrationsprojekts „Bunter Mädchenfußball“), Sandra Kreiling (Kreisfußballreferentin), Prof. Dr. Silke Sinning (Vorsitzende des Ausschusses für Frauen- und Mädchenfußball beim Hessischen Fußballverband) sowie Sabina Wölbitsch (ehemalige Schweitzer Nationalspielerin). Moderiert wurde die Diskussion von dem Sportjournalisten Oliver Fritsch (ZEIT online).

Zunächst drehte sich die Debatte um die mediale Behandlung von Frauenfußball im Allgemeinen. Fritsch zufolge sei die marginale Berichterstattung abseits von Großereignissen wie der WM auch auf die überwiegend männliche Besetzung von Sportredaktionen zurückzuführen. Fritschs Statement, die Berichterstattung über Frauenfußball erfordere besondere Sensibilität für die politisch korrekte Darstellung, markierte die Persistenz der bereits im Workshop konstatierten Wahrnehmung des Frauenfußballs als ‚anders‘ im Vergleich zu ‚dem‘ Fußball. So berichtete der Moderator weiter, in den Stadien herrsche bei Spielen von Frauenteams eine „andere Stimmung“. Silke Sinning warf dazu ein, dass die Besucher eines Frauenfußballspiels in erster Linie wegen des Sports kämen und nicht wegen des Eventcharakters des Stadionbesuchs, wie es beim Männerfußball oftmals den Eindruck erwecke.
Kontrovers diskutiert wurde des Weiteren der Themenkomplex Vermarktung und Inszenierung des Frauenfußballs bzw. einzelner Spielerinnen. Einerseits, so merkte Sandra Kreiling an, erhoffe man sich durch eine größere Aufmerksamkeit für den Frauenfußball auch auf niedrigerer Verbandsebene Auswirkungen, wie z.B. das Gewinnen von Sponsoren. Silke Sinning äußerte zudem die Hoffnung, mithilfe einer höheren finanziellen Förderung strukturelle Verbesserungen innerhalb des Ligabetriebs erzielen zu können, z.B. durch den Aufbau von Leistungszentren.
Andererseits monierten die anwesenden Diskussionsteilnehmerinnen die rein auf Äußerlichkeiten und/oder konservativen Rollenklischees basierende Vermarktung von Spielerinnen. Es sei nach wie vor auffallend, wie stark der Frauenfußball mit dem Vorurteil der Homosexualität in Verbindung gebracht werde. Mögliche Ursachen sahen die Beteiligten zum einen darin, dass die Gremien und Marketingabteilungen oftmals von Männern besetzt sind, die mitunter starke Vorbehalte gegenüber dem vermeintlichen ‚Lesbensport‘ hegten. Diese aufzubrechen, so Sabina Wölbitsch, erfordere ein Umdenken in weiten Teilen der Gesellschaft, hin zu einer Beurteilung an der erbrachten Leistung.
So kritisch und ambivalent das Werbepotential des Frauenfußballs betrachtet wurde, so vorsichtig fiel die Prognose aus, ob das Interesse am Frauenfußball auch nach der WM zur langfristigen Verbesserung der Strukturen führen würde.
Eine durchaus positive Veränderung bei der Akzeptanz des Frauenfußballs innerhalb der Gesellschaft konnte allerdings auch berichtet werden. Hatte Sabina Wölbitsch in ihrer Jugend Mitte der 1970er Jahre noch mit den Vorbehalten der eigenen Familie zu kämpfen, als sie mit dem Fußballspielen beginnen wollte, so meldete die Mutter von Birte Bergener ihre Tochter in den 1990ern selbst zum Training an. Auch Silke Sinning führte an, dass heute gerade die Väter stolz auf ihre Fußball spielenden Töchter seien. Darüber hinaus konnte anhand der Erfahrungsberichte von Kreiling, Bergener und Sinning festgestellt werden, dass Fußball im Schulsport fest verankert ist. Schwierigkeiten ergäben sich manchmal, wenn die Ausübung des Sports auf Vereinsebene fortgesetzt werden soll. Insbesondere bei Familien mit Migrationshintergrund hätten Mädchen dann die schlechteren Karten, da die Brüder bevorzugt würden. Teilweise scheitere es aber auch an den Vereinsbeiträgen oder dem Anfahrtsweg.
Einen weiteren kritischen Punkt in der Nachwuchsarbeit markiere die Pubertät, da die Mädchen zum einen auf Druck der Eltern, aber auch aus anderen Gründen oftmals mit dem Fußballspielen aufhörten. In diesem Zusammenhang plädierte Silke Sinning dafür, noch mehr Frauen in die Vereinsarbeit, z.B. als Trainerinnen, zu involvieren und über weitere Projekte daran zu arbeiten, Fußball im Rahmen der Nachwuchsförderung sinnvoll als Integrationsinstrument einzusetzen.

Insgesamt haben Workshop und Podiumsdiskussion gezeigt, wie vielschichtig sich Geschlechter über Sport, vor allem über den Fußballsport konstruieren lassen. Wie der historische Rekurs zu den Anfängen des Fußballs zeigte, diente die Sportart von Beginn an als Projektionsfläche für gesellschaftlich normierte Männlichkeitsideale, welche die Wahrnehmung des Sports teilweise bis heute prägen. Dies wird nicht nur am Tabuthema Homosexualität deutlich, sondern auch an den Klischees, welchen der von Frauen und Mädchen betriebene Fußball nach wie vor ausgesetzt ist.
Ob diesem Zustand das als Marketingevent betriebene Sommermärchen in absehbarer Zeit Abhilfe verschaffen kann, scheint zumindest fragwürdig. Ein erster Schritt, so kann resümiert werden, bestünde darin, den Frauenfußball nicht länger als ‚das andere‘ des Männerfußballs zu betrachten, d.h. aufzuhören, diese miteinander zu vergleichen.

Text: Katharina Bauer