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News-Board-Eintrag:
Stand des Auswahlverfahrens

News-Kategorie:
Eingestellt von: Angela Harter
Eingestellt am: 12.03.2011


Die Auswahl der diesjährigen GCSC-StipendiatInnen und Mitglieder stellt das elfköpfige Selection Committee vor eine schwierige Aufgabe. Denn mehr als 500 Nachwuchswissenschaftler aus aller Welt haben sich um 10 Stipendien beworben.
Auf dem neuesten Stand der Forschung, einfallsreich und inhaltlich überzeugend müssen die Exposés der BewerberInnen sein. Zusätzlich sind ein realistischer Zeitplan sowie eine Auseinandersetzung mit dem Forschungsprofil des GCSC unabdingbar. Hinzu kommen die bisherigen akademischen Leistungen, die Referenzschreiben und der gesamte Lebenslauf eines/r BewerberIn – die Anforderungen des GCSC sind hoch.

 
Einige Trends der letzten Jahre haben sich bei den Bewerbungen weiter bestätigt. Die deutschen BewerberInnen sind mittlerweile am GCSC weit in der Minderheit, zu über 60% stammen die Bewerbungen im aktuellen Verfahren aus dem Ausland. Auch die große Nachfrage auf die Postdoc-Förderung hat angehalten. Während auf 9 DoktorandInnen-Stipendien rund 350 BewerberInnen kommen, konkurrieren rund 150 BewerberInnen um das eine zu vergebende Postdoc-Stipendium.

In der ersten Bewerbungsrunde wurden bereits gut 150 DoktorandInnen und knapp 30 Postdocs ausgewählt, die bis zum 8.4. weitere Bewerbungsunterlagen einreichen konnten. Diese wurden von internen fachnahen und fachfremden GutachterInnen auf ihre GCSC-Eignung geprüft. Das Selection Committee entscheidet in seiner nächsten Sitzung am 16. Mai, welche BewerberInnen zum Vorstellungsgespräch eingeladen werden. Diese spannende Endphase findet vom 6. bis 8. Juni statt. Danach wird endgültig entschieden, welche BewerberInnen sich über ein Stipendium freuen können. Darüber hinaus vergibt das GCSC jährlich etwa 30 Mitgliedschaften, die zwar keine monatliche Finanzierung, wohl aber die komplette institutionelle Unterstützung des GCSC beinhalten. Das GCSC gratuliert allen BewerberInnen, die es trotz der hohen Konkurrenz schon bis in die letzte Runde geschafft haben.