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News-Board-Eintrag:
Welcome Ceremony 2010

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Eingestellt von: Angela Harter
Eingestellt am: 20.10.2010

Feierliche Zeremonie für neue Mitglieder und Alumni am International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC)


Am Montagabend, den 18. Oktober 2010, bereitete das International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) dem neuen GCSC-DoktorandInnen-Jahrgang einen herzlichen Empfang in der Aula der Justus-Liebig-Universität Gießen. Aus aller Welt kommen die neuen DoktorandInnen, die im Oktober den strukturierten Promotionsstudiengang am GCSC aufnehmen.

Die insgesamt 42 neuen Mitglieder stammen aus Argentinien, Australien, Bulgarien, Deutschland, Estland, Großbritannien, Iran, Kamerun, Kroatien und der Türkei. Sie alle erwartet eine spannende, forschungsintensive Promotionszeit in einem internationalen Team. Einen weiteren Höhepunkt an diesem Abend bildete die festliche Einweihung des Alumni-Netzwerks für ehemalige DoktorandInnen.

Alumni 2010Der festliche Auftakt stand ganz im Zeichen des beinahe zehnjährigen Bestehens des Gießener Graduiertenzentrum Kulturwissenschaften (GGK), einem regionalen Pioniermodell in der DoktorandInnenausbildung. Die Entwicklung eines regionalen Modellprojekts zu einem kulturwissenschaftlichen Zentrum mit internationalem Renommee habe den Ruf Gießens in der Welt nachhaltig verändert, betonte Prof. Dr. Roy Sommer, ehemaliger Geschäftsführer des GGK und Comedy-Autor. Es habe sich damals um die „richtige strategische Entscheidung“ gehandelt, als erste Universität in Deutschland ein kulturwissenschaftliches Graduiertenzentrum zu gründen, bekräftigte Prof. Dr. Joybrato Mukherjee, amtierender Präsident der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Obwohl der gemeinsame Weg für die frischgebackenen Alumni zu Ende ist, könne von Abschiednehmen nicht die Rede sein, betonte Dr. Martin Zierold, Geschäftsführer des GCSC: „Unsere Absolventinnen und Absolventen werden uns durch das frisch gegründete Alumniprogramm eng verbunden bleiben. Es wird künftig einmal jährlich ein Treffen der Ehemaligen geben, ebenso wie die Möglichkeit als ReferentInnen, zum Beispiel im Rahmen des Career Services, die eigenen Erfahrungen an künftige Doktorandengenerationen weiterzugeben.“

GCSC VoicesDie neue Generation der DoktorandInnen forscht zu Themen wie: „Ernährungskompetenz und Ernährungssozialisation im Wandel“, „Spanish as a Language of Integration“ oder „Bakteriologische Wissensräume“. Entscheidend für die Aufnahme in das strukturierte Promotionsprogramm war in erster Linie ein hervorragendes wissenschaftliches Exposé. 

„Darüber hinaus erwarten wir von unseren Mitgliedern jedoch auch Eigeninitiative und Einsatzbereitschaft. Schließlich nehmen die DoktorandInnen aktiv an der Veranstaltungsplanung teil, zum Beispiel indem sie Tagungen oder Workshops organisieren“, erklärte Dr. Zierold.

Einer der Neuen am Zentrum ist Daniel Hartley. Der 26jährige Brite studierte Literaturwissenschaften in Cardiff und Amsterdam und lebt bereits seit drei Jahren auf dem Kontinent – nicht zuletzt aufgrund seiner deutschen Freundin. Er ist einer der neun neuen StipendiatInnen am GCSC. Sein Promotionsthema zur marxistisch geprägten anglo-amerikanischen Literaturtheorie ist keine innerdisziplinäre Arbeit. Vielmehr ist seine Dissertation über „The Politics of Style“ ein typisches Beispiel für die fächerübergreifenden Projekte, die am GCSC betreut werden.

Auf die Frage, was ihn nach Gießen gelockt habe, antwortete Daniel: „Ausschlaggebend für meine Entscheidung war die Möglichkeit, sich mit anderen Doktoranden in einem strukturierten Promotionsprogramm auszutauschen. Ich möchte über den disziplinären Tellerrand schauen und mich gerne in der Hochschullehre engagieren. Das Graduiertenzentrum bietet hierfür die optimalen Voraussetzungen.“

Jahrgang 2010

Text: Christiane Struth

Foto 1 & Foto 2: Katharina Luh, Foto 3: Christoforos Mechanezidis