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| Eingestellt von: | Marcus Kleppe |
| Eingestellt am: | 02.08.2010 |
Auf Beschluss des Direktoriums gab es in diesem Jahr erstmals eine Ausschreibung für die Position einer dezentralen Frauenbeauftragten am Gießener Graduiertenzentrum Kulturwissenschaften (GGK). Am 06. Juli 2010 fand daraufhin im Rahmen der Frauenvollversammlung die Wahl der dezentralen Frauenbeauftragten statt. Dabei wurde mit eindeutiger Mehrheit Ann Van de Veire, die die Leitung der Geschäftsstelle des GCSC innehat, gewählt. Zum 01. Oktober 2010 wird sie ihr Amt antreten und für die Dauer von zwei Jahren als dezentrale Frauenbeauftragte des Graduiertenzentrums vor allem für die Rechte und die Gleichstellung der Frauen am Graduiertenzentrum eintreten. Ann Van de Veire nahm die Wahl gerne an: „Ich freue mich sehr, die Aufgaben der dezentralen Frauenbeauftragten wahrnehmen zu können. Auch in der Vergangenheit war ich an den Stellenbesetzungsverfahren des GGK/GCSC beteiligt und habe mich für die Chancengleichheit aller Bewerberinnen und Bewerber am Graduiertenzentrum eingesetzt.“ Beatrice Michaelis, Forschungskoordinatorin am GCSC, wurde als Stellvertreterin der dezentralen Frauenbeauftragten gewählt und betonte: „Gleichstellung spielt in meiner Forschung wie auch bei der Arbeit als Forschungskoordinatorin des GCSC eine zentrale Rolle. Als stellvertretende dezentrale Frauenbeauftragte des GCSC und neues postdoktorales Mitglied im Gender Equality Committee habe ich nun die Möglichkeit und die Aufgabe, die Gleichstellung der Geschlechter an unserem Zentrum aktiv und offiziell zu unterstützen, worauf ich mich sehr freue.“Anwesend bei der Wahl und Frauenvollversammlung war auch Marion Oberschelp, die zentrale Frauenbeauftragte der Universität Gießen. Frau Oberschelp stellte dabei ihr Tätigkeitsfeld und auch die zukünftigen Aufgaben der dezentralen Frauenbeauftragten vor. Aufgabe der dezentralen Frauenbeauftragten wird vor allem sein, die Grundlagen des Hessischen Gleichberechtigungsgesetzes(HGIG) zu überwachen sowie die Durchführung sicherzustellen. Außerdem soll sie an der Aufstellung, Überwachung sowie Änderung des Frauenförderplans beteiligt sein, soweit dieser die Personalstellen am Graduiertenzentrum betrifft. Die neue dezentrale Frauenbeauftragte des Graduiertenzentrums soll darüber hinaus der zentralen Frauenbeauftragten der Universität Gießen beratend zur Seite stehen, besonders im Hinblick auf personelle Maßnahmen wie etwa Stellenausschreibungen, Auswahlverfahren und Vorstellungsgespräche für Personalstellen am Graduiertenzentrum. „Als neue dezentrale Frauenbeauftragte werde ich nun einen intensiven Blick auf den Frauenförderplan der JLU werfen und mich schlau machen, welche Maßnahmen vorgesehen sind. Die bald einsetzenden Semesterferien sind der ideale Zeitpunkt dafür und bestimmt kommt mir dann auch noch die eine oder andere Idee, wie den Kolleginnen relevante Informationen zugängig gemacht werden können“, antwortete Ann van de Veire auf die Frage, welche Aufgaben vor allem in nächster Zeit auf sie zukommen werden. Einmal pro Jahr soll es außerdem eine Versammlung der weiblichen Beschäftigten am Graduiertenzentrum geben, die ebenfalls von der dezentralen Frauenbeauftragten des Graduiertenzentrums organisiert wird. Die Aufgaben der dezentralen Frauenbeauftragten sind sehr wichtig für das Gießener Graduiertenzentrum Kulturwissenschaften (GGK), da Gleichberechtigung ein zentrales Thema am GGK/GCSC ist, was nicht zuletzt durch das Engagement des bereits vorhandenen Gender Equality Committee deutlich wird: „Auf die Zusammenarbeit mit dem GEC freue ich mich ebenfalls“, sagt Ann van de Veire, „dies wird eine verantwortungsvolle Aufgabe sein!“ Text: Eva Eickelmann Foto: Tanja Nitzke |
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