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| Eingestellt von: | Andreas Dotzauer |
| Eingestellt am: | 08.12.2009 |
„A very warm welcome to all of you“ – mit diesen Worten begrüßte Prof. Dr. Ansgar Nünning, Direktor des International Graduate Centre for the Study of Culture, die neuen DoktorandInnen der GCSC- und IPP-Jahrgänge IV und VIII zu einem intensiven, zweitägigen Eröffnungsworkshop auf Schloss Rauischholzhausen. Insgesamt nahmen 38 neue DoktorandInnen und ein Großteil des GCSC- und IPP-Teams das Kennenlernangebot wahr. Inspiriert durch das schöne Ambiente diskutierten die TeilnehmerInnen Strategien für die interdisziplinäre Promotion im Bereich Kulturwissenschaft(en) und die kulturwissenschaftliche Verortung der eigenen Projekte. Für die neuen DoktorandInnen stellte der Workshop in mehrfacher Hinsicht eine wertvolle Erfahrung dar: Sie übten das Präsentieren auf einer Konferenz, indem sie die eigenen Projekte in Kurzvorträgen vorstellten. Zudem entwickelten die DoktorandInnen in der Workshop-Phase gemeinsame Forschungsprojekte mit kulturwissenschaftlicher Ausrichtung. Was lediglich als erste Schritte zu gemeinsamen Projekten geplant war, hat sich als überaus produktiv erwiesen, so der Geschäftsführer des GCSC, Dr. Martin Zierold: „Wir sind alle ganz begeistert, welche beeindruckenden Projekte die Mitglieder des neuen Jahrgangs in nur einem Nachmittag gemeinsam konzipiert haben. Vieles davon können wir in den Research Areas in den nächsten Monaten sicher aktiv weiterverfolgen.“ Dabei reichte die Bandbreite der Ideen von einem Symposium zum wechselseitigen Konstituierungsverhältnis transmedialer Genres und (trans-) nationaler (Erzähl-) Gemeinschaften, über einen Workshop zu „Visualisierung als Prozess“ bis hin zu einer internationalen Tagung zur (Re-) Politisierung der Kulturwissenschaften mit dem provisorischen Titel „The Political (Re)Turn(s)“. Im Anschluss an den Workshop bot ein ‚Kamingespräch’ den neuen DoktorandInnen Raum für Fragen und Anregungen rund um die kulturwissenschaftliche Promotion. Vor allem die Gestaltungswünsche der neuen Mitglieder in Bezug auf das maßgeschneiderte Curriculum des Zentrums trafen bei den BetreuerInnen auf reges Interesse. Nicht zuletzt auf Grund der Zentrumsphilosophie, die sich eng an den spezifischen Bedürfnissen der Promovierenden orientiert und eine Balance aus fachlicher und sozialer Kompetenz vermittelt. Alles in allem leistete der Workshop einen wichtigen Beitrag, um die NachwuchswissenschaftlerInnen mit den Strukturen am Zentrum vertraut zu machen und in die Forschungsgemeinschaft zu integrieren. Dass dies bereits nach dem ersten Tag gelungen war, zeigte die große Zahl derer, die den angebrochenen Abend bei einem Umtrunk im Schlosskeller ausklingen ließen. Dabei drehten sich die Gespräche noch bis tief in die Nacht um zukünftige Projekte und um das Promovieren in einem vielseitigen Team. – Beste Voraussetzungen für einen guten Start in die Promotionszeit! Text: Christiane Struth Foto: Rolf Wegst |
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