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| Eingestellt von: | Elisa Antz |
| Eingestellt am: | 20.10.2009 |
Insgesamt 48 neue DoktorandInnen aus 10 Ländern begrüßten das International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) und das Internationale PhD Programm „Literary and Cultural Studies“ (IPP) am Montag, 19. Oktober 2009, in der Aula der Justus-Liebig-Universität (JLU) Gießen. „Die Großstadt als soziales Gefüge“ oder „Nationale Geschichtsschreibung als identitätsstiftendes Element im ‚Neuen Europa’“ lauteten die Arbeitstitel der Dissertationen, die Forschungskoordinatorin Beatrice Michaelis vorlas, um die neuen DoktorandInnen auf die Bühne zu bitten. In deren Gesichtern spiegelte sich die Freude über die Aufnahme in die Graduiertenprogramme, so zum Beispiel bei Daniel Holder, der bekräftigte: „Ich habe richtig Lust auf die Promotion und bin gespannt auf das akademische Umfeld und den Austausch mit anderen DoktorandInnen, Postdocs und Professoren.“ Diese und andere Aussagen belegten den im Laufe des Abends oft zitierten ‚Spirit’ des Gießener Graduiertenzentrums Kulturwissenschaften, als Partner internationaler Spitzenunis und Pioniermodell unter deutschen Promotionsprogrammen einerseits, als ein tatsächliches Zentrum für Dialog und Zusammenarbeit andererseits. So zog Professor Joybrato Mukherjee, designierter Präsident der JLU, in seiner Ansprache eine direkte Linie vom Leben und Werken Justus von Liebigs bis zu GCSC und IPP. Denn Liebig habe erkannt, dass Ideen und Impulse in der Forschung nur durch intensive Förderung von Nachwuchswissenschaftlern möglich seien und pflegte zu diesem Zweck internationale Netzwerke gepflegt. Grußworte von Professor Monika Wingender, Geschäftsführende Direktorin des Gießener Zentrums Östliches Europa (GiZo), und Professor Winfried Speitkamp, Leiter der neu gegründeten und von der DFG geförderten Forschergruppe „Gewaltgemeinschaften“, verdeutlichten, dass das Graduiertenzentrum keine isolierte Institution darstellt, sondern sich weltweit sowie vor Ort stark vernetzt. Die neuen DoktorandInnen scheinen die Mischung aus strukturiertem Promotionsprogramm und Zentrum für persönlichen Austausch und Engagement zu schätzen. Dies gilt zum Beispiel für Farzad Boobani. Der gebürtige Iraner hatte am Montagmorgen zum ersten Mal am IPP-Kolloquium teilgenommen und war begeistert von „dem strukturierten Feedback der Professoren und den hilfreichen Hinweisen der anderen Docs“. Nach den Begrüßungsworten gingen die Teilnehmer der Eröffnungsfeier von der Aula in die Empfangshalle und damit vom offiziellen zum informellen Teil des Abends über. Text: Elisa Antz Fotos: Katharina Luh |
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