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| Eingestellt von: | Claudia Weber |
| Eingestellt am: | 22.10.2009 |
![]() Am 7.11. 2009 geht „Film & POP“ in die erste Runde. Ab 19.30 liefert die AG Kulturmanagement des GCSC im Georg-Büchner-Saal (Bismarckstraße 37) ein neues Eventformat für Film- und Feierfreunde: Mit kurzem Einführungsvortrag, der Vorführung eines britischen Kultfilms und anschließender Party geht die Reihe unter dem Motto „Mods – die britischen 60er auf der Leinwand und am Plattenteller“ an den Start. Angelpunkt der Veranstaltung ist ein britischer Kultfilm aus den 70ern, dessen Namen wir mangels (kostspieliger) Vorführungsrechte nicht nennen dürfen. Doch das Wesentliche kann gesagt werden: Der Film basiert auf dem gleichnamigen Konzeptalbum der Band The Who und behandelt die Konflikte zweier Subkulturen der frühen 1960er Jahre in Großbritannien: die Rocker und die so genannten Modernists, kurz Mods genannt. Beide unterscheiden sich nicht nur in ihren gegensätzlichen Kleidungsstilen, sondern auch in ihren unterschiedlichen musikalischen Präferenzen. Die Rocker tragen schwarze Lederkleidung, fahren Motorrad und bevorzugen amerikanischen Rock’n’Roll. Markenzeichen der Mods sind elegante Anzüge und gediegene Parkas, in denen sie mit ihren Motorrollern durch die Straßen fahren. Die Mods hören Soul und britische Rockmusik – allen voran The Who, die selbst der britischen Modszene entstammen. Der Filmvorführung wird ein einleitender Vortrag vorangehen. Der Kulturwissenschaftler, Journalist und DJ Björn Ahrend wird erläutern, inwiefern Lebensgefühl und –Stil der Mods als symptomatisch für die Entstehung von Subkulturen im Nachkriegsengland gelten können. Seine Überlegungen basieren vorwiegend auf den Forschungsarbeiten des Birminghamer Centre for Contemporary Cultural Studies (CCCS), insbesondere den Theorien Dick Hebdiges und Stuart Halls. Im Anschluss an die Filmvorführung legt Ahrend Mods-mäßige Musik von Bands wie den Yardbirds, Small Faces, Kinks und natürlich The Who auf. Wir freuen uns auf euch! Eintritt: Frei – Spenden willkommen! Kontakt: Email: Elisa.Antz@gcsc.uni-giessen.de Tel.: 0641 - 99 300 42 |
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