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| Eingestellt von: | Elisa Antz |
| Eingestellt am: | 24.03.2009 |
Prof. Müller-Funk schloss 1977 sein Studium der Germanistik, Geschichte, Philosophie und Spanisch ab und promovierte 1980 an der Universität München über Lion Feuchtwangers zeitgeschichtliche Romane. Er war in der Folge als Lehrbeauftragter, Publizist und Kulturmanager tätig. 1993 habilitierte er sich an der Universität Klagenfurt. 1999 wurde er an die Professur für German Cultural Studies der Universität Birmingham berufen. Er nahm Gastprofessuren in Szeged, Zagreb, München, Neu Delhi, Bratislava und Rom wahr und organisierte zahlreiche Tagungen und Veranstaltungen im In- und Ausland. Weshalb er sich nun entschlossen hat, einen Forschungsaufenthalt in Gießen zu verbringen, können Sie hier lesen. Weshalb hat sich Prof. Müller-Funk für ein Fellowship am GCSC entschieden?Prof. Müller-Funk hat sich entschlossen, als Fellow an das GCSC zu kommen, da „es mit dem Zentrum gemeinsame Forschungsinteressen im Bereich der Theorie des Narrativen gibt und weil die Zusammenarbeit von Universitäten im Bereich des Doc- und PostDoc-Bereichs so wichtig ist, einem Bereich, in dem ich mich in Wien sehr engagiert habe (Doktoratskollegs, Graduiertenkonferenzen). Gelingende Kooperation basiert auf gemeinsam formulierten, gegebenenfalls auch ausgehandelten Interessen, erstklassiger Methodik und der sozialen und menschlichen Kompetenz, achtsam miteinander umzugehen. All dies ist schwierig und zugleich eine Herausforderung.“ Seine Pläne am GCSC umfassen „die Vorbereitung von Forschungsprojekten sowie die Fertigstellungen von Publikationen aus dem Bereich Kulturtheorie und Narratologie, eines Buches zum Thema Philosophie und Literatur und eines zum Thema Kultur- und Literaturgeschichte Österreichs.“ Erwartungen an Forschung, Menschen und „das Informelle“In welche Research Areas sich Professor Müller-Funk einbringen möchte, weiß er noch nicht. Vielmehr betont er:„Das lass ich auf mich zukommen, ich komme ja auch zum Zuhören an das Zentrum. Ich bin vor allem auch an transdisziplinärer Arbeit interessiert.“ Über seine Erwartungen an seine Zeit am GCSC äußert sich der renommierte Literaturwissenschaftler folgendermaßen: „Ja, ich freue mich auch, ich komme mit guten Vorsätzen und großen Erwartungen zu Ihnen. Ich freue mich auf die Gespräche mit den Seniors und mit den jungen KollegInnen, auf die Workshops und Close Readings und auch auf das Informelle, das so wichtig ist für das Gelingen von Projekten und Kooperationen.“ Bisherige Termine für Professor Müller-Funks LehrveranstaltungenDas Close Reading wird Professor Müller-Funk am 02. Juni 2009 mit den Teilnehmern eines Workshops zu „Bachtin“ praktizieren. In seiner Keynote Lecture am 12. Mai 2009 wird er über „Konfiguration des Fremden: Alteritätsdiskurse im globalen Kontext“ sprechen. Nähere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie auf unserer Homepage. |
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