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| Eingestellt von: | Elisa Antz |
| Eingestellt am: | 04.02.2009 |
Rund 100 Interessierte aus über 30 deutschen Städten und aus dem Ausland lockte der Infotag des International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) am 2. Februar nach Gießen. Das Graduiertenzentrum an der Justus Liebig Universität hat sich die maßgeschneiderte Betreuung von Kulturwissenschaftlern in allen Phasen der Promotion zur Aufgabe gemacht. „Ein Dissertationsprojekt verlangt von jungen Forschern essenzielle Entscheidungen“, erklärt Professor Ansgar Nünning, Direktor des GCSC: Ist Promovieren überhaupt das Richtige für mich? Mit welchem Thema will ich mich mehrere Jahre intensiv beschäftigten? Und wie kann ich die Doktorarbeit finanzieren? All das sind Fragen, über die man sich bereits vor Beginn einer Promotion Gedanken machen muss. Thomas Edeling war einer der Teilnehmer des Infotags und hat bereits erste Erfahrungen mit diesen Herausforderungen gemacht: „Meinen Master habe ich in Tübingen in deutsch-französischen Studien abgeschlossen. Dass ich meinen Doktor machen möchte, habe ich schon während des Studiums beschlossen. Doch wie anspruchsvoll die Bewerbungsverfahren für gute Promotionsprogramme sind, das habe ich erst danach gemerkt.“ Um angehende DoktorandInnen bereits frühzeitig für diese Anforderungen zu wappnen, fanden während des Infotages verschiedene Gruppenberatungen zur Themenfindung in den Kulturwissenschaften sowie zur Forschungsfinanzierung statt. Insgesamt zehn Stipendien konnte das seit 2006 durch die Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder geförderte GCSC im Jahr 2009 vergeben. „Eine Mitgliedschaft" so betonte Professor Ansgar Nünning, „lohnt sich jedoch auch ohne eines der GCSC Stipendien. Denn sie bringt durch rege Vernetzung und intensive Betreuung konkrete Vorteile für die Qualität der Forschungsarbeit.“Erste Eindrücke dieser Unterstützung erhielten die Besucher im Verlaufe individueller Beratungsgespräche mit den ProfessorInnen. So konnte sich Jonas Meyer sogar über ein vorläufige Gliederung für seine Dissertation freuen. Sein Resümee: „Diese Veranstaltung hat mir wirklich durch direkte Kontakte und konkrete Tipps sehr geholfen. Ich bin froh, dass ich teilgenommen habe.“ Text: Elisa Antz © Foto: Stephanie Nickel |
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