Direkt zur zweiten Navigationsebene, fallls vorhanden.Direkt zum Seiteninhalt

News-Board-Eintrag:
Gemeinsame Standards - individuelle Profile: Ein internationaler Dialog über die Doktorandenausbildung in Berlin

News-Kategorien:
Eingestellt von: Elisa Antz
Eingestellt am: 17.12.2008

Wenn es um die Weiterentwicklung der Hochschullandschaft geht, wird oft auf internationale Standards verwiesen. Zumeist wird dabei Amerika als leuchtendes Beispiel ins Feld geführt. Eine Ausdifferenzierung und dabei zugleich bereichernde Präzisierung dieser sonst oft recht allgemein gehaltenen Diskussionen um internationale Perspektiven der Doktorandenausbildung bot am 9. Oktober der vom DAAD veranstaltete "International Dialogue on Education" in Berlin.

IDE Podium; Foto: Reiner Zensen

Unter dem Titel "Exploring Difference - The Challenge of (Post)Graduate Education" stellten ExpertInnen aus Australien, Großbritannien, Kanada und den USA Besonderheiten der Graduiertenausbildung aus ihren Ländern vor. Unter der Moderation von Ansgar Nünning zeigte sich dabei vor allem die Vielfältigkeit und Unterschiedlichkeit der existierenden Modelle. Diese machte den Dialog zum einen überaus produktiv, verdeutlichte zum anderen aber auch, dass es keinen simplen Import "des amerikanischen Modells" geben kann – weil es 'das' amerikanische Modell ebenso wenig gibt wie das britische, kanadische oder australische. Die zentralen Ergebnisse der Veranstaltung bringen auch für die Weiterentwicklung der deutschen Graduiertenausbildung wichtige Erkenntnisse. Ansgar Nünning hat sie für den DAAD dokumentiert: Herausforderungen und Perspektiven für die Reform der Doktorandenausbildung: Zusammenfassung der Ergebnisse.

© Foto: Reiner Zensen