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| Eingestellt von: | Dr. Sonja Altnöder |
| Eingestellt am: | 16.12.2008 |
Roadshow der Exzellenzinitiative: Exzellente Forschung "Made in Germany" findet großen Anklang in den USA Die Exzellenzinitiative hat in den deutschen Universitätsstrukturen große Veränderungen hervorgerufen: Exzellenzuniversitäten, Exzellenzcluster und Graduiertenschulen schufen "Berge und Täler" in der akademischen Landschaft, wie Andreas Schmidt, Mitglied des GAIN-Beirats in Berkeley, beobachtet. Gerade für den Ausbau transatlantischer Beziehungen birgt die Exzellenzinitiative eine Vielzahl von Chancen: Diese neuen Perspektiven für die Internationalisierung vorzustellen und damit auch die exzellenten deutschen Universitäten und Forschungseinrichtungen in den USA sichtbarer zu machen war das erklärte Ziel der Excellence Initiative Information Tour USA. Mit dieser "Roadshow der Exzellenzinitiative" reiste eine Delegation von VertreterInnen verschiedener über die Exzellenzinitiative geförderter Einrichtungen auf Einladung der DFG, des DAAD und der Alexander von Humboldt Stiftung in die USA. Je drei Vertreter der Förderlinien "Exzellenzuniversitäten", "Exzellenzcluster" und "Graduiertenschulen" nutzten diese erstmalig angebotene Gelegenheit, um ihre im Zeichen der Exzellenzinitiative gewonnenen Erfahrungen im internationalen Vergleich auszutauschen. In den drei Ballungsräumen Washington D.C., San Francisco und Los Angeles trafen die Angereisten mit ihren amerikanischen KollegInnen zusammen, um gemeinsam über universitäre Zukunftskonzepte, die Internationalisierung der Graduiertenausbildung und internationale Karriereoptionen für junge WissenschaftlerInnen in Deutschland und den USA zu diskutieren. Ansgar Nünning, der das GCSC auf dieser Reise vertrat, kehrte inspiriert von den äußerst ergiebigen Veranstaltungen und mit einer Reihe neuer Perspektiven im Gepäck nach Gießen zurück. Konkret ergeben sich für das GCSC vielfältige Möglichkeiten zur Weiterentwicklung seiner transatlantischen Kooperationen. Denn auch im internationalen Vergleich fand das Gießener Modell großen Anklang und ergab eine Reihe spannender Kooperationsperspektiven mit den Universitäten in Berkeley, Davis und Los Angeles. Auch auf der nationalen Ebene entstanden Kooperationsvorhaben mit anderen, durch die Exzellenzinitiative geförderten Universitäten und Forschungseinrichtungen. Insbesondere die Vernetzung der deutschen Geisteswissenschaften ist durch die gemeinsamen Präsentationen in den USA einen großen Schritt voran gekommen. Schnell getaktet und äußerst gut organisiert ermöglichte die Excellence Initiative Information Tour, den Blick über den Tellerrand zu anderen deutschen Exzellenzeinrichtungen und über den Atlantik hin zu Erfolgsmodellen der amerikanischen Graduiertenausbildung zu richten. Gerade in Zeiten des Wandels im eigenen Land ist es der internationale Austausch, der die Perspektive schärft und neue Wege weist. Wie Ansgar Nünning resümiert: "30 000 Flugmeilen in weniger als einer Woche! Doch diese Treffen und Gespräche mit absoluten Größen der nationalen und internationalen Doktorandenausbildung machen solche Strapazen schnell vergessen, denn – wie Claudia Mitchell-Kernan von der University of California sagte – ‚change depends on exchange’". Sonja Altnöder |
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