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News-Board-Eintrag:
Exzellente Ausbildung zahlt sich aus – Preise und Auszeichnungen für Ehemalige

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Eingestellt von: Elisa Antz
Eingestellt am: 16.12.2008

Die Doktorandenausbildung des International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) sowie des Internationalen Promotionsprogramms Literatur- und Kulturwissenschaften (IPP) trägt Früchte: Dr. Dorothee Birke hat einen Ruf auf eine Juniorprofessur an der Universität Mainz erhalten. Dr. Janine Hauthal, Dr. Michael Basseler und Dr. Stella Butter wurden für ihre herausragenden Dissertationen mit Wissenschaftspreisen ausgezeichnet.

Dorothee Birke und Stella Butter; Foto: Katharina LuhÜber eine besondere Auszeichnung durfte sich Dr. Dorothee Birke (im Bild links) freuen. Die ehemalige Geschäftsführerin von GGK und GCSC, die derzeit als Junior Fellow am Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS) tätig ist, erhielt einen Ruf auf eine Juniorprofessur an der Universität Mainz. Als Doktorandin des IPP von 2002 bis 2007 beschäftigte sie sich mit Krisen der Erinnerung in zeitgenössischen britischen Romanen. Momentan forscht Dr. Birke im Rahmen des FRIAS zum Thema "Lesen als kulturelle Praxis im englischen Roman des 18. bis 21. Jahrhunderts".

Dr. Stella Butter (im obigen Bild rechts) nahm auf dem diesjährigen Anglistentag vom 5. bis 8. Oktober in Tübingen den renommierten Preis des Deutschen Anglistenverbandes für Nachwuchswissenschaftler entgegen. Die ehemalige Koordinatorin des IPP und zeitweilige Geschäftsführerin des Gießener Graduiertenzentrums Kulturwissenschaften (GGK) erhielt die Auszeichnung für ihre Dissertation über literarische Transversalität und Vernunftkritik im englischen und amerikanischen Gegenwartsroman, die sie von 2003 bis 2006 im Rahmen des IPP verfasste und mit summa cum laude abschloss. Früher habe man eine Dissertation gern mit einem ‚Gesellenstück’ verglichen, dem mit der Habilitationsschrift das ‚Meisterstück’ folgen möge, so der Bonner Anglist Prof. Dr. Klaus P. Schneider in seiner Laudatio auf die Preisträgerin. Dr. Butter sei bereits mit ihrer Dissertation solch ein ‚Meisterstück’ gelungen. Derzeit arbeitet die Habilitandin als akademische Rätin am Institut für Anglistik der Universität Mannheim an ihrem eigentlichen ‚Meisterstück’. Der Arbeitstitel ihrer Habilitationsschrift lautet: "Anonymität als kulturelles Phänomen in englischer und amerikanischer Literatur".

Janine HauthalDr. Janine Hauthal erhielt den Dissertationspreis der German Society for Contemporary Theatre and Drama in English (CDE) für ihre Dissertation mit dem Titel "Metaisierungen im Drama: Zur Theatralität zeitgenössischer Schreibweisen in englischsprachigen Theatertexten". "Der Preis hat mich erst überrascht, aber dann natürlich sehr gefreut. Die Anerkennung einer größeren scientific community, die genau in meinem Bereich arbeitet, bedeutet mir sehr viel", sagt Dr. Hauthal, die parallel zu ihrer Promotion am IPP von 2002 bis 2007 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an GGK und GCSC tätig war. Die Erfahrungen, die sie dabei sammelte, kommen ihr für ihre jetzigen Tätigkeit zugute: Seit Juni 2007 ist Dr. Hauthal Geschäftsführerin des Zentrums für Graduiertenstudien (ZGS) der Bergischen Universität Wuppertal.

Michael BasselerDr. Michael Basseler, IPP-Mitglied von 2003 bis 2007 und ehemaliger wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Anglistik, bleibt der Justus-Liebig-Universität vorerst erhalten. Der Stipendiat des Gießener Postdoktorandenprogramms JUST’US wurde am 28. November 2008 mit dem Promotionspreis der JLU ausgezeichnet. "Der Preis ist eine sehr schöne Anerkennung und eine Bestätigung der Arbeit, die ich in den letzten Jahren gemacht habe. Und natürlich ist er auch ein Ansporn für die Zukunft", so Dr. Basseler. Von diesem Ansporn profitiert nun sein Habilitationsprojekt. Während er sich in seiner Dissertation mit kultureller Erinnerung und Trauma im zeitgenössischen afroamerikanischen Roman beschäftigte, gilt das Interesse seiner Habilitationsschrift der englischsprachigen Kurzgeschichte als Genre von Lebenswissen.

Ihr und den drei PreisträgerInnen gratulieren die MitarbeiterInnen und Mitglieder von GGK, GCSC und IPP ganz herzlich und wünschen Ihnen für die Zukunft alles Gute!

Regine Leitenstern

© Foto(s): Katharina Luh