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Genderkompetenz als Schlüsselqualifikation
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Semester:
SS 10
Dozent/-in:
Melanie Ebenfeld
Zeit und Ort:
Fr, 30.04.2010, 09:30-14:00, Raum 001/Room 001 (Phil. I, GCSC Gebäude/Phil. I, GCSC Building)
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Erste Veranstaltung:
30.04.2010
Teilnahme-
voraussetzung:
Anmeldung
Hinweise:
Gender?! Was hat das mit mir und mit meiner Arbeit zu tun? Wie wird Geschlecht konstruiert und welche Spielräume eröffnen sich, wenn Geschlecht dekonstruiert wird? Wie werden Geschlechterverhältnisse durch Gesellschaft, Kultur und Wissenschaft (re)produziert? Wie relevant sind geschlechtliche und andere Kategorisierungen in meiner Forschungsarbeit?
Genderkompetenzen zu besitzen bedeutet, bei der eigenen Arbeit Gender-Aspekte zu erkennen und gleichstellungsorientiert zu arbeiten. Ziel des Workshops ist es, die eigenen Geschlechterbilder zu reflektieren und sensibilisiert zu werden für Kategorisierungen und Machtverhältnisse. Zudem kann ein Einblick in Handlungsansätze geschlechtersensibler und gleichstellungsorientierter Arbeit gewonnen werden.
In praktischen Übungen werden die Teilnehmenden in die Lage versetzt, eigene Vorstellungen von Geschlechterrollen und -bildern zu hinterfragen. Theoretische Ansätze zur (De-)Konstruktion von Geschlecht werden diskutiert und anhand von Bildern und Sprachpraxen verdeutlicht. Abschließend werden mögliche Anknüpfungspunkte für die eigene Arbeit entwickelt. (Vorkenntnisse sind nicht erforderlich)
Dipl. Päd. Melanie Ebenfeld
hat Pädagogik, Psychologie und Soziologie mit dem Schwerpunkt Frauen- und Geschlechterforschung an der Universität Köln studiert. Seit 2007 arbeitet sie selbstständig als Gender Trainerin, Dozentin und Beraterin im Bereich GENDER AND EDUCATION. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind die Entwicklung von Geschlechterperspektiven in Training und Beratung, die Implementierung von Gender Mainstreaming in Organisationen und Institutionen, die Aufklärung, Beratung und Fortbildung zu lesbisch/schwulen/trans* Lebensweisen und (post-)feministische Theorien. Aktuell entwickelt sie Ansätze und Methoden queerer und dekonstruktiver Pädagogik.
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