Direkt zur zweiten Navigationsebene, fallls vorhanden
.
Direkt zum Seiteninhalt
.
1:
Über das
Graduiertenstudium
.
2:
Veranstaltungs-
verzeichnis
.
3:
Career Service
.
4:
Teaching Centre
.
5:
Presse & Service
Impressum
PGN-Login
.
1:
Veranstaltungsverzeichnis
.
2:
Semesterübersicht
You are here:
CultDoc
→
Veranstaltungen
→
LVA-Plan im SS 10
Lehrveranstaltung im SS 10
Prof. Dr. Erhard Schüttpelz: Moderne Medien ohne Modernisierungstheorien
Basis-Infos
Contents
Gesamt
» Allgemeine Informationen ausblenden «
Anbieter:
CultDoc
GCSC
GGK
IPP
Zielgruppe:
» Zielgruppe ausblenden «
Vortrag/Speech: GGK/GCSC/IPP | GCSC-Post Graduates | GCSC-Veranstaltungen/-Courses | GGK/GCSC Keynote Lectures
Vortrag/Speech: GGK/GCSC/IPP | GGK-Post Graduates | GCSC-Veranstaltungen/-Courses | GGK/GCSC Keynote Lectures
Vortrag/Speech: GGK/GCSC/IPP | IPP-Post Graduates | GCSC-Veranstaltungen/-Courses | GGK/GCSC Keynote Lectures
» Zielgruppe einblenden «
Semester:
SS 10
Dozent/-in:
Prof. Dr. Erhard Schüttpelz
Zeit und Ort:
Di, 06.07.2010, 18:00-20:00, Raum 001/Room 001 (Phil. I, GCSC Gebäude/Phil. I, GCSC Building)
» Allgemeine Informationen anzeigen «
» Erweiterte Informationen ausblenden «
Erste Veranstaltung:
07.07.2010
Hinweise:
Mit der zunehmenden Rezeption der französischen Version der Akteur-Netzwerk-Theorie in der Medienforschung gehen verschiedene perspektivische Neuausrichtungen einher. So wird der medienwissenschaftliche Fokus auf Apparate, Zeichensysteme, oder menschliche MediennutzerInnen von der Vorstellung des Zusammenspiels heterogener Elemente ersetzt, in dessen Zuge erst Menschen, Nicht-Menschen, Zeichen usw. entstehen. Weil es dieses Zusammenspiel empirisch zu untersuchen gilt, bewirkt die ANT zweitens eine radikal induktive Forschungsweise. In diesem Zuge erteilt sie drittens Großtheorien eine Absage. Grob formuliert, bilden zwei im Zuge von Kontroversen innerhalb der Science and Technology Studies entwickelte „Symmetrie-Prinzipien“ die Grundlage für die Ausbildung der ANT. Das erste Prinzip formulierte David Bloor und lief auf die Einsicht hinaus, dass naturwissenschaftliche Erkenntnisprozesse sozial bestimmt werden; das zweite geht auf Michel Callon und Bruno Latour zurück und radikalisiert diese Sicht noch einmal: was Natur und Gesellschaft seien, sowie deren Unterscheidung werde überhaupt erst im Rahmen verschiedenster (u.a. epistemischer) Prozesse festgelegt. Bruno Latour vertrat in der Folge die Position, dass die Moderne eine Fiktion derer darstelle, die ständig natürlich-soziale Hybride produzierten, um den Bereich der Natur jedoch gleichzeitig wieder von allem Sozialen, den Bereich des Sozialen von aller Natur zu „reinigen.“ Diese Sicht mündet nun in ein drittes Symmetrie-Prinzip: die Symmetrie von Modernen und Nicht-Modernen. Der Vortrag wird die Implikationen, die sich daraus für die Medienforschung ergeben dar- und zur Debatte stellen.
» Erweiterte Informationen anzeigen «
» Contents ausblenden «
Information:
Zu dieser Veranstaltung werden z. Zt. keine Contents angeboten.
» Contents anzeigen «
Newsletter-Abo
Abonnieren Sie hier den Newsletter und den Veranstaltungsnewsletter von GGK und GCSC.