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Lehrveranstaltung im WS 09/10
Ereignishaftigkeit und Kontext

 
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  • Vortrag/Speech: GGK/GCSC/IPP | GCSC-Post Graduates | Gemeinsame Veranstaltungen/Conjoint Courses | GGK/GCSC Keynote Lectures
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Semester: WS 09/10
Dozent/-in:
Zeit und Ort:
  • Mi, 27.01.2010, 18:00-20:00, Raum 001/Room 001 (Phil. I, GCSC Gebäude/Phil. I, GCSC Building)
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Erste Veranstaltung: 27.01.2010
Hinweise: "Ereignishaftigkeit" ist ein wichtiges narratologisches, aber in einigen Parametern subjektabhängiges und kontextsensitives Analyseinstrument. 7 Kriterien für volle Ereignishaftigkeit (Faktizität, Resultativität, Relevanz, Imprädiktabilität, Konsekutivität, Irreversibilität, Non-Iterativität) werden auf ihre Subjekt-Abhängigkeit und Kontextsensitivität befragt. Für den Begriff "Kontext" werden 4 Bedeutungen unterschieden: 1. das jeweilige System der sozialen Normen und Werte, 2. die individuellen sozialen Normen und Werte der Werkinstanzen, 3. das Ereigniskonzept von Gattungen und literarischen Strömungen, 4. die Prätexte. Die historische und kulturtypologische Erhellungskraft der Kategorie "Ereignishaftigkeit" wird am Beispiel der russischen Literatur (Altrussische Literatur, 17. Jahrhundert, 18. Jahrhundert, Realismus [Dostoevskij, Tolstoj], Postrealismus [Čechov]) erörtert.
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Information: Zu dieser Veranstaltung werden z. Zt. keine Contents angeboten.