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Hinweise:
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Wer kennt das nicht? Ein begehrtes Stipendium ist ergattert, eine Stelle gefunden, die Aufnahme in einem Graduiertenzentrum ist perfekt… Doch dann stellt sich Ernüchterung und Erschrecken ein… Wie kann aus einem 20seitigen Exposé ein Buch werden? Der Workshop soll jener Ernüchterung und jenem Erschrecken begegnen. Zum einen sollen Techniken des Anfangens in kulturwissenschaftlichen Forschungen debattiert werden. Empirische Forschungen oder Exzerpieren sollen dabei zur Sprache kommen ebenso wie Wege aus Krisen und Sackgassen. Ein besonderer Schwerpunkt soll auf dem Schreiben liegen. So werden zum zweiten repräsentative Beispiele von Anfängen kulturwissenschaftlicher Arbeiten aus anglo-amerikanischen, französischen, deutschen und anderen Wissenschaftslandschaften betrachtet werden. Das Ziel ist eine Reflexion der Möglichkeiten und Grenzen des Anfangens in Qualifikationsarbeiten hierzulande. Der Workshop richtet sich ganz besonders an diejenigen, die gerade ihre Forschungen aufnehmen bzw. in die Schreibphase eintreten. Er ist auch für Postdoktoranden geeignet und möchte ganz gezielt den Dialog und Austausch über die alltägliche, oft recht einsame Arbeit am eigenen Projekt fördern. Gerne können geschriebene oder auch skizzierte Anfänge aus eigenen Projekten eingebracht oder Anfänge kulturwissenschaftlicher Arbeiten diskutiert werden, die Sie für besonders gut oder schlecht halten. Wenn Sie sich hier einbringen möchten, schreiben Sie mir bitte eine E-Mail: Hubertus.Bueschel@gcsc.uni-giessen.de
Zur Veranstaltung wird ein Reader zusammengestellt, der ab 12.10.2009 im GCSC als Kopiervorlage zu erhalten ist.
Literatur:
Walter Benjamin, "Die Technik des Schriftstellers in dreizehn Thesen", in: Walter Benjamin, Einbahnstraße, Frankfurt/M. 1955, S. 46ff;
Klaus Peter Kisker, "Der notwendige Druck", in: Wolf-Dieter Narr, Joachim Stary (Hg.), Lust und Last des wissenschaftlichen Schreibens, Frankfurt/M. 1999, S. 44-48;
Wolfgang Fritz Haug, "Sieben Tipps fürs Schreiben", in: Narr, Stary (Hg.), Lust und Last, S. 71-76;
Roy Sommer, "Wissenschaftliche Anforderungen und eigene Ansprüche: Was Dissertationen leisten sollen", in: Ansgar Nünning, Roy Sommer (Hg.), Handbuch Promotion. Forschung – Förderung -Finanzierung, Stuttgart 2007, S. 240-245;
Roy Sommer, "Forschungsdesign: Wie man eine Doktorarbeit konzipiert", in: Nünning, Sommer (Hg.), Handbuch, S. 254-267;
Roy Sommer, "Textproduktion: Gattungskonventionen, Argumentationsstrategien und Dramaturgie wissenschaftlicher Texte", in: Nünning, Sommer (Hg.), Handbuch, S. 268-285.
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