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Lehrveranstaltung im WS 09/10
Ansätze zur Wissenschaftsgeschichte der Human- und Kulturwissenschaften im 20. Jahrhundert

 
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Semester: WS 09/10
Dozent/-in:
Zeit und Ort: Donnerstags 14-16:00 Raum wird noch bekannt gegeben
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Erste Veranstaltung: 15.10.2009
Hinweise: Wissenschaftsgeschichtliche Fragestellungen gewinnen seit einigen Jahren immer mehr an Aufmerksamkeit, nicht zuletzt im Sinne einer kritischen Standortbestimmung. Im Seminar sind zunächst Grundlagen der neueren Wissenschaftsgeschichte zu erarbeiten. Hierfür werden von Bruno Latour bis Karin Knorr-Cetina "Klassiker" der Wissenschaftsgeschichte gelesen, interpretiert und eingeordnet. Sodann sollen Forschungsfelder vor allem im Bereich der Human- und Kulturwissenschaften (Anthropologie, Psychologie, Soziologie, Sprach- und Literaturwissenschaften, Geschichtswissenschaften etc.) beleuchtet werden. Hierbei sind Forschungsansätze und ihre disziplinären und interdisziplinären Theorien, Methoden und Praktiken nicht zuletzt auch im Zusammenhang mit den Deutungshoheiten und "Meistererzählungen", die sie hervorbringen, zu sehen. Ziel des Seminars ist es, einen möglichst vielfältigen Einblick in neuere wissenschaftshistorische Ansätze und in Beispiele der Wissenschaftsgeschichte der Human- und Kulturwissenschaften im 20. Jahrhundert zu geben. Dabei sollen die Möglichkeiten der praktischen Arbeit mit Wissenschaftsgeschichte erprobt werden. Zur Veranstaltung wird ein Reader zusammengestellt, der zum Semesteranfang am GCSC als Kopiervorlage zu erhalten ist.

Literatur:

    Michael Hagner (Hg.), Ansichten der Wissenschaftsgeschichte, Frankfurt/M. 2001 (zur Einführung empfohlen).
    George Steinmetz (Hg.), The Politics of Method in the Human Sciences. Positivsm and ist Epistemological Others, Durham, London 2005.