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Lehrveranstaltung im WS 09/10
Gelehrsamkeit im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit

 
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Semester: WS 09/10
Dozenten/-innen:
Zeit und Ort: Freitag 11.12. und Samstag 12.12.: ganztägig, Bamberger Aula
Freitag 22.01. und Samstag 23.01.: ganztägig, Multifunktionsraum, GCSC, Gießen
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Erste Veranstaltung: 11.12.2009
Hinweise: Der Begriff „Gelehrsamkeit“ ist zwar ein Begriff des 17. Jahrhunderts, aber der Habitus eines doctus, die Bildung von Gemeinschaften von Gelehrten, das Selbstverständnis eines „Lehrstands“ und eine Literatur, die ausdrücklich eine gelehrte Literatur sein will, Sprachrohr eines poeta doctus, gerichtet an den gelehrten/gebildeten Leser, sind deutlich ältere Phänomene. Im Seminar geht es darum, verschiedene Facetten der Vorgeschichte der „Gelehrsamkeit“ im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit aufzuzeigen. Gefragt wird dabei nach dem Stellenwert von gelehrtem Schrifttum, gelehrten Elementen in anderen Textsorten, von Bildungsinstitutionen und von Wissenschaftler-/Gelehrtenpersönlichkeiten unter verschiedenen historischen und kulturellen Bedingungen.

Das Seminar gibt zugleich Examens-/ MagisterkandidatInnen, DoktorandInnen und NachwuchswissenschaftlerInnen der germanistischen und geschichtswissenschaftlichen Mediävistik und Frühneuzeitforschung die Möglichkeit, ihre aktuellen Forschungsprojekte vorzustellen, insbesondere wenn in ihnen Aspekte der doctilitas berührt werden.
Ein Reisekostenzuschuss für die Fahrt nach Bamberg ist beantragt; eine Eigenbeteiligung von ca. EUR 35 für Fahrt und Übernachtung wird aber voraussichtlich auf die Teilnehmer zukommen.