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Lehrveranstaltung im SS09
Judith Butler: gender und der Körper in den Kulturwissenschaften

 
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  • Workshop: GGK/GCSC/IPP | GCSC-Post Graduates | GCSC-Veranstaltungen/-Courses | Forschungsworkshops/Research Seminars
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  • Workshop: GGK/GCSC/IPP | IPP-Post Graduates | GCSC-Veranstaltungen/-Courses | Forschungsworkshops/Research Seminars
Semester: SS09
Dozenten/-innen:
Zeit und Ort:
  • Di, 30.06.2009, 10:00-14:00, Raum 001/Room 001 (Phil. I, GCSC Gebäude/Phil. I, GCSC Building)
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Erste Veranstaltung: 30.06.2009
Teilnahme-
voraussetzung:
  • Anmeldung
Hinweise: Mit ihren einflussreichen Studien Gender Trouble (1990) und Bodies that Matter (1993) hat Judith Butler die gender studies bis heute nachhaltig geprägt: Geschlecht und Körper als sozial konstruierte Kategorien zu begreifen, die an der Schnittstelle einer Vielzahl unterschiedlicher Diskurse immer wieder aufs Neue wahrgenommen, erfahren und performativ inszeniert werden, gehört heutzutage zu einem Allgemeinplatz in der Geschlechterforschung.
Zugleich entwickelte sich entlang Butlers Werk auch ein kontroverser Diskurs um die Tragweite ihrer Annahmen, der insbesondere in Hinblick auf den Körper Fragen nach dem Verhältnis von Substanz und kultureller Konstruktion aufwirft.

In diesem Workshop sollen in einem ersten Teil einschlägige Texte aus bzw. über Butlers Gender Trouble und Bodies that Matter gelesen werden, um dann in einem zweiten Teil auf die kulturwissenschaftliche Auseinandersetzung mit Butlers Grundannahmen und deren Anwendungen, beispielsweise in den postcolonial studies und den disability studies, einzugehen.