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Hinweise:
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Wenngleich unter Historikern/innen und Kulturwissenschaftler/innen viel Unklarheit darüber herrscht, was eigentlich unter Historischer Anthropologie zu verstehen ist, ist man sich weitgehend darüber einig, dass es sich hier um vor allem westdeutsche Ansätze der Geschichtsschreibung handelt, die sich an ethnologische Methoden und Theorien anlehnen. In der Master Class werden Gründungstexte der Historischen Anthropologie ebenso debattiert wie die Möglichkeiten und Grenzen dieses historiographischen Ansatzes ausgelotet. Dabei soll auch zur Sprache kommen, inwiefern Ansätze der Historischen Anthropologie für die eigene Arbeit weiterführend sein können. Explizit sind zur Teilnahme an der Master Class auch Nicht-HistorikerInnen eingeladen.
Literatur:
- Jakob Tanner, Historische Anthropologie zur Einführung, Hamburg 2004, S. 9-35, S. 74-163.
- Ute Daniel, Kompendium Kulturgeschichte. Theorien, Praxis, Schlüsselwörter, Frankfurt/M. 2001, S. 298-313.
- Alf Lüdtke, Alltagsgeschichte, Mikro-Historie und Historische Anthropologie, in: Hans-Jürgen Goertz (Hg.), Geschichte. Ein Grundkurs, Reinbek bei Hamburg 1998, S. 557-578.
- Hans Medick, Historische Anthropologie, in: Stefan Jordan (Hg.), Lexikon Geschichtswissenschaft. Hundert Grundbegriffe, Stuttgart 2002, S. 157-161.
- Ders., Missionare im Ruderboot? Ethnologische Erkenntnisweisen als Herausforderung an die Sozialgeschichte, in: Geschichte und Gesellschaft 10 (1984), S. 295-319.
- Ders., Quo vadis Historische Anthropologie? Geschichtsforschung zwischen Historischer Kulturwissenschaft und Mikro-Historie, in: Historische Anthropologie 1 (2001), S. 78-92.
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