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Hinweise:
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Vor der Formierung von Nationalstaaten und in unserer Zeit der multiplen Migrationen sind neue Formen von Life Writing entstanden, die das Leben eines Menschen oder auch einer Gruppe im Transit zwischen verschiedenen Kulturen und ohne genaue nationale Zuordnung schildern. Solche "transnational" oder "transcultural life writings" sind vor allem in den klassischen Einwandererländern (USA, Kanada, Australien) häufig und bestimmen diese neue Gattung. Dabei handelt es sich nicht nur um literarische oder kulturelle Formen der Selbstdarstellung, sondern auch um Lebensbeschreibungen aus naturwissenschaftlichen Disziplinen mit einem Fokus auf ökologischen Aspekten, wobei eine Korrelation zwischen Naturerleben und Lebensdarstellung vorgenommen wird. Daraus ergibt sich eine weitere Dimension des transnationalen, für die Kritiker wie Gayatri Spivak, Ursula Heise und Paul Gilroy den Begriff der "planetarity" eingeführt haben.
Literatur:
- Alfred Hornung, John Carlos Rowe, Greg Robinson, "Featured Articles: Three Articles on Transnationalism and American Studies," Encyclopedia of American Studies Online, http://www.theasa.net/project_eas_online/page/project_eas_online_eas_featured_article/ (2011).
- Alfred Hornung, "Transcultural Life Writing", in: Coral Ann Howells and Eva-Marie Kröller (Hg.), The Cambridge History of Canadian Literature, Cambridge: Cambridge UP, 2009. S. 36-55.
- Günter H. Lenz, William Boelhower, Alfred Hornung, Rob Kroes, Rüdiger Kunow, “Symposium: Redefinitions of Citizenship and Revisions of Cosmopolitanism--Transnational Perspectives", JTAS 3.1 (2011), S. 1-53; hier bes. mein "Planetary Citizenship", S. 39-46.
http://escholarship.org/uc/item/8n55g7q6
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