„20elf von seiner schönsten Seite“ so das Motto der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen im Sommer 2011. Noch vor einigen Jahren wurde Frauenfußball belächelt. Das soll sich in diesem Sommer ändern. Doch ist der Wandel von der Randsportart zum Publikumsmagneten gelungen? Sind Frauen in der „Arena der Männlichkeit“ nur geduldet oder erwünscht? Studierende und DoktorandInnen des Historischen Instituts und des GGK und GCSC organisieren aus Anlass der Fußball-WM der Frauen, die in Deutschland ausgetragen wird, eine Veranstaltungsreihe mit Filmen, Vorträgen, einer Podiumsdiskussion und Public Viewing im Juni 2011. In kulturwissenschaftlicher und kultureller Form werden die verschiedenen Themen beleuchtet und diskutiert. Unterstützt werden sie dabei finanziell vom International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) und der Arbeitsstelle Gender Studies der JLU.
Mittwochs im Juni, 18-20 Uhr, Margarete-Bieber-Saal, Ludwigstr. 34, Gießen
01.06.2011: Kick it like Beckham (GB/D 2002)Mi 29.06.2011, 10-15 Uhr: Philosophikum I Raum E 209, Otto-Behaghel-Str. 10
Begrüßung durch Prof. Dr. Ansgar Nünning (GCSC Director)
Carola Westermeier, B.A. (Gießen): Von „Sport-Suffragetten“ und „Fußball mit Herz“ – Presse- und Selbstdarstellung des bundesdeutschen Frauen-Fußballs (1970 bis 1999)
Florian Schnürer, M.A. (Gießen): Gentlemen gegen Thekenmannschaften. Konstruktionen von Männlichkeit im viktorianischen 'Mutterland des Fußballs
Dr. Gertrud Pfister (Kopenhagen): Megären, Karikaturen oder Stars? Frauenfußball-Geschichte(n)
Prof Dr. Nina Degele (Freiburg): „Mit einem Analritter dusch' ich nicht" - Homophobie, Sexismus und Rassismus im Fußball
Mittwoch 29.06.2011, 16 Uhr: Margarete-Bieber-Saal, Ludwigstr. 34, Gießen
Podium:
Silke Sinning, Ausschuss für Frauen- und Mädchenfußball beim Hessischen Fußballverband (HFV)
Birte Bergener, Leiterin des Integrationsprojektes „Bunter Mädchenfußball“
Thomas Waldherr, Marketing-Leiter für die Fußball-WM-Spiele in Frankfurt
Spielerin (angefragt)
Moderation: Oliver Fritsch, Sportjournalist (ZEIT Online) und „Hartplatzhelden“
Im Anschluss