Eine Konferenz des European PhDnet „Literary and Cultural Studies“ (PhDnet) und der AG Kulturkontakt am International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC).
14:00 Sünne Juterczenka (Rostock)/Kai Marcel Sicks (Gießen): Die Schwellen der Heimkehr. Einführung
Panel I: Eroberte Fremde. Heimkehr von Entdeckungsreisen
14:30 Gesa Mackenthun (Rostock): Lost in the Tropics. Formen des Verschwindens in der kolonialen und postkolonialen Literatur
15:30 Anke Fischer-Kattner (München): Die Heimkehr des Abessinienreisenden James Bruce
16:00 KAFFEEPAUSE
16:30 Sünne Juterczenka (Rostock): Heimkehr mit Hindernissen. Über Entdecker, die nur teilweise, zu spät oder gar nicht wiederkamen
17:00 Sarah Schwab (Augsburg): „Shackleton’s Way“. Der Polarforscher Sir Ernest Shackleton und sich wandelnde Heldenbilder
17:30 Katharina Bauer (Gießen): Rückkehr von einem anderen Stern. Aleksej Tolstojs Roman „Aëlita“
18:00 KAFFEEPAUSE
Keynote
18:30 Hans-Jürgen Lüsebrink (Saarbrücken): Trauma und Kreativität der Heimkehr aus dem Exil. Europäisch-außereuropäische Konfigurationen
20:00 GEMEINSAMES ABENDESSEN
Freitag, 5. März
Panel II: Zerstörtes Ich. Heimkehr aus dem Krieg
9:00 Horst Carl (Gießen): Kriegsheimkehrer in der Frühen Neuzeit
10:00 Gerrit Lembke (Kiel): Heimkehr und Erinnerung in Werner Beumelburgs „Das eherne Gesetz“ (1934)
10:30 KAFFEEPAUSE
11:00 Kai Marcel Sicks (Gießen): Unter falschem Namen. Zur heimlichen Heimkehr bei Anna Seghers und im Fall Schwerte/Schneider
11:30 Jonas Ivo Meyer (Gießen): Verlorene Heimat und unfreiwillige Heimkehr. Gescheiterte Nachkriegsexistenzen in Wolfgang Borcherts „Draußen vor der Tür“ und Max Frischs „Stiller“
12:00 Svenja Goltermann (Bochum/Freiburg): Zwischen den Zeiten. Deutsche Soldaten und ihre Rückkehr aus dem Zweiten Weltkrieg
13:00 MITTAGSPAUSE
Panel III: Fremde Heimat. Exil und Heimkehr
14:30 Susanne Lachenicht (Bayreuth): Religiöse Diasporen in der Frühen Neuzeit. Zwischen Homeland und überstaatlichen Netzwerken
15:30 Vincenzo Martella (Bergamo): Kultur and Heimat revisited. Adorno-Horkheimer’s confrontation with a topical conceptual couple of Weimar conservatism in the “Dialektik der Aufklärung”
16:00 Franz Peter Hugdahl (Cornell): Hans Magnus Enzensberger: Heimkehrer
16:30 KAFFEEPAUSE
17:00 Robert Vogt (Gießen/Helsinki): Heimkehr in die amerikanische Provinz. Die small town im gegenwärtigen Hollywood-Film
17:30 Elisa Antz (Gießen/Lissabon): „Exiles“ als Root Trip ins unbekannte Heimatland der Vorfahren
18:00 Philipp Schulte (Gießen): Heimkehr und Scheitern. Die Darstellung von Rückwanderern in zeitgenössischen TV-DokuTainment-Formaten
9:00 Helmut Peitsch (Berlin): Walther Victor: Heimkehr als Wiedergutmachung
10:00 Sylvia Henze (Gießen): Die Heimkehr des rastlosen Wanderers in der Romantik am Beispiel von Joseph von Eichendorff
10:30 KAFFEEPAUSE
11:00 Sandra Börngen (Gießen): Die südafrikanische Künstlerin Irma Stern (1894-1966). Eine rastlose Reisende zwischen den Welten
11:30 Linda Karlsson (Stockholm): „Wir sollten nicht zu lang in diesem Erdteil bleiben!“ Aufgeschobene Heimkehr in Annemarie Schwarzenbachs Persienerzählungen
12:00 Katharina Pfeiffer (Gießen): Heimkehr als Reise zum Bewusstsein am Beispiel von Elio Vittorinis „Conversazione in Sicilia“
12:30 Gizem Arslan (Cornell): „Ich bin in Europa, ich weiß nicht, wo ich bin.“ Orientierungsversuche in Yoko Tawadas „Sprachpolizei und Spielpolyglotte“